Erbfallkostenpauschale

BFH, Beschluss vom 24.02.2010, Az.: II R 31/08

31/01/2018.  Die sogenannte Erbfallkostenpauschale beträgt gemäß § 10 Abs. 5 Nr. 3 Satz 1 ErbStG 10.300 €.

Der Erbfallkostenpauschbetrag kann als Nachlassverbindlichkeit im Rahmen der Erbschaftsteuererklärung abgezogen werden, wenn die Erbfallkosten niedriger als 10.300 € sind oder nicht nachgewiesen werden können. Unter Erbfallkosten fallen alle Aufwendungen, die im Rahmen der Nachlassabwicklung und -auseinandersetzung anfallen sowie Aufwendungen für die Bestattung, soweit sie angemessen sind.

Der Bundesfinanzhof hat am 24. Februar 2010 beschlossen:

Der Erbfallkostenpauschbetrag kann für jeden Erbfall nur einmal abgezogen werden. Miterben können die Pauschale somit nur anteilig geltend machen. Das heißt zwei Miterben können jeweils nur 5.150 € als Nachlassverbindlichkeit bei der Erbschaftsteuer abziehen.

BFH, Beschluss vom 24.02.2010, Az.: II R 31/08

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